A + Gebäude-und Passivhäuser

A+ Gebäude 

 So wie der Kühlschrank oder die Klimaanlage sind auch die Gebäuden in Energetikklassen zugeordnet. Die beste Zuordnung ist A+, und der schlimmste ist G. Die Zuordnung des Gebäudes erfolgt aufgrund einer zusammensetzten Berechnung und über den so errechten Wert stellt der berechtigte Fachmann eine Bestätigung aus. Dieser Vorgang ist die gebäudeenergetische Berechnung, die unsere Firma im Laufe des Tenderantrages erstellt.

Derzeit gehört ein durchschnittliches ungarisches Gebäude in die Kategorie “F”. In dem Fall, wenn der Energetikparameter eines Gebäudes 55% ist oder darunter liegt, dann ist seine Energieklasse A+. Die Norm schreibt den Bau des Gebäudes „C“ vor.
Eine der meist gestellte Frage: “Wie starke Wärmeisolierung brauche ich um ein A+ Haus zu haben?”

Die Antwort ist sehr zusammengesetzt, die Energieklasse eines Gebäudes bestimmen mehrere Faktoren. Es hängt nicht nur von den gebäudephysischen Parametern ab (Mauerung, Fenster, Isolierung), sondern auch von der Art der Herstellung vom Warmwasser und  von dem Hetzungssystem ab.

Noch dazu ist der meistbestimmende Parameter das Verhältnis der Fläche und Rauminhalt des Gebäudes.

Mit der Anwendung des IsoShell Mauerungssystem kann bereits beim 30 cm Stärke die Energieklasse A+ verwirklicht werden.

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Passivhaus 

Ob ein Gebäude Passivhaus ist oder nicht, wird in dem genormten Bauqualifikationssystem (erarbeitet von dem Passivhaus Institut in Darmstadt) bestimmt. 

Ader charakteristischste Parameter der Passivhäuser ist, daß sie kein traditionelles Heizungssystem  benötigen, sie können von einem Bruchteil der heutzutage verbrauchten Wärmeenergie aufgeheizt werden. Natürlich müssen auch daneben die Passivhäuser geheizt werden.
Die zur Heizung nötigen Energie können wir von solchen passiven Quellen gewinnen, wie z.B. von Wärmepumpen, vorgewärmte und eingeführte frische Luft, die von der verbrauchten Luft der Räumen gewonnene Restwärme.

Daneben können wir mit der Nutzbarmachen der Sonnenenergie, mit der hochwirksamen Isolierung, mit der dreifache wärmeisolierten Verglasung, mit den spezial wärmeisolierten Fensterrahmen und mit deren Einbau gemäß RAL erreichen, daß das Wärmeenergiebedürfnis zum Heizen des Passivhauses max. 15 kWh pro m2 ist im Jahr.

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Der summierte Energieverbrauch (Primärenergiezeiger) eines Passivhauses, was außer Heizenergie auch die Kühlung, Warmwasserherstellung und die Benützung der technischen Einrichtungen, Beleuchtung, das Betreiben der kontrollierten Lüftung und die mit dem Betrieb des Gebäudes verbundenen sonstigen primär Energieverbrauch beinhaltet, kann nicht mehr sein, las 120 kWh/m2/Jahr. Bei solchen Parametern sind die jährliche Energiekosten eines Passivhauses 1-2 Euro/m2.

Die Passivhausnorm zeigt über die Eigenschaften des traditionellen Familienhaus hinaus. Heutzutage werden die mehrstöckige Wohngebäuden, Büro und Verwaltungsgebäuden gemäß Passivhausnorm errichtet. 

Einige Städte, Gemeinde schreiben als Pflicht den Bau gemäß Passivhausnorm vor. Die EU beabsichtigt  ab dem Jahr 2019 im ganzen Europa die Einhaltung der Passivhausqualität vorzuschreiben.